Worum geht es
PIT unterstützt Schulen bei der Prävention von Gewalt, Diebstahl und Sucht. Im Rahmen der Arbeit des Rates für Kriminalitätsverhütung in Schleswig-Holstein wurde PIT in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus verschiedenen Berufen entwickelt. Beteiligte Institutionen waren neben dem o. g. Rat der Schulpsychologische Dienst, das IQSH, Arbeitsgruppen der Polizei, die Koordinationsstelle Schulische Suchtvorbeugung (KOSS) sowie verschiedene Schulen. Das Projekt wurde in einem Probelauf wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Es wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet. Einige Bundesländer haben das Projekt mittlerweile übernommen. Im Jahre 2004 erhielt das PIT-Programm den Deutschen Förderpreis für Kriminalprävention.
Die Projekte regen Kinder und Jugendliche an, über das Zusammenleben mit anderen nachzudenken und dabei die eigene altersgemäße Verantwortung zu sehen und zu übernehmen. In der Förderung und Stärkung des Selbstwertgefühls und der sozialen Kompetenz sehen die Projekte die wirksamste Prävention von Gewalt, Diebstahl und Sucht. Konfliktbeladene Themen des Erwachsenwerdens stehen im engen Zusammenhang mit den Themen der Prävention. Sie begleiten diese Projekte und können später mit Formen des lebendigen Lernens weitergeführt werden.
Schulen, die an der Durchführung von PIT 1 oder PIT 2 interessiert sind, können sich bei dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) anmelden. Je nach Bedarf der Schulen bietet das IQSH regionale 1 ½-tägige Einführungen mit möglichen Ergänzungstagungen an. Hier werden die Teams gebildet und praktische Absprachen zur Durchführung getroffen. Die beteiligten Lehrkräfte, Polizeibeamten und Berater bereiten sich gemeinsam auf die Praxis vor.
Weitere Informationen können Sie den Konzeptbeschreibungen zu PIT 1 und PIT 2 oder dem jeweiligen Faltblatt entnehmen, das als pdf-Datei zur Verfügung steht.