Aktion "Tu Was" - Eine Initiative für mehr Zivilcourage
Worum geht es
Bundesweit registrierte die Polizei für das Jahr 2004 rund 1,7 Millionen Fälle von Straßenkriminalität. Insbesondere Gewalthandlungen und Körperverletzungen im öffentlichen Raum haben in den letzten Jahren einen stärkeren Zuwachs erfahren. Darüber hinaus ergab eine repräsentative Meinungsumfrage: Mehr als jeder zweite Bürger, der befürchtet, Opfer einer Straftat zu werden, fühlt sich an öffentlichen Orten bedroht. Diese Sorgen und Nöte der Bevölkerung nimmt die Polizei ernst. Zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum ist die Polizei jedoch in hohem Maße auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Ziel der "Initiative für mehr Zivilcourage" ist es, innerhalb der Bevölkerung eine Kultur der Solidarität und des Helfens zu fördern. Gefordert ist nicht Heldentum.
Vielmehr genügen oftmals nur Kleinigkeiten, um große Wirkung zu erzeugen. Zum Beispiel würde es manchmal schon ausreichen, das Handy zu benutzen und Hilfe herbeizuholen oder weitere Passanten um Unterstützung zu bitten. Die aktive Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger bei der Ermittlung von Straftaten ist äußerst wichtig.
Aus diesem Grunde ist es sehr bedeutsam, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Machen auch Sie bei dieser Initiative aktiv mit. Es können sich alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Organisationen, Unternehmen, die die Aktion der Landespolizei tatkräftig unterstützen möchten oder Fragen und Anregungen haben, an das Landespolizeiamt in Kiel - Koordinierungsstelle Prävention - wenden.
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Unser Serviceangebot
Das Landespolizeiamt - Zentralstelle Polizeiliche Kriminalprävention - stellt unentgeltlich für alle Interessierten, wie Polizeidienststellen, Firmen, Behörden und Institutionen Materialien zur Verfügung.
- Plakate: DIN A2-Format
- CD-Rom mit Druckvorlagen verschied. Formate (Busplakatierung möglich)
- Scheckkarten
- Faltblätter
- Bildschirmschoner
Drei Außenfolien von jeweils zwei Metern Durchmesser. Befestigungsmaterialien für das Aufstellen im Außen- und Innenbereich sind vorhanden. Die Metallringe werden in der Mitte auseinander gezogen und sind für den Transport in einem Kleintransporter geeignet.
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Was können Sie tun
Das "Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes" (ProPK) hat zum Zeugen- und Helferverhalten verschiedene Materialien herausgegeben.
Auf dieser Scheckkarte finden Sie sechs Regeln für den Ernstfall. Die Scheckkarte bekommen sie auf jeder Polizeidienststelle oder können Sie sich auch herunterladen.
Die Scheckkarte der Aktion "Tu Was" zum Herunterladen (PDF/33 KB)
Das Faltblatt bietet Ihnen darüber hinaus eingehende Erläuterungen zu den Regeln auf der Scheckkarte. Auch dieses können Sie sich herunterladen.
Faltblatt der Aktion "Tu Was" zum Herunterladen (PDF/93 KB)